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Der Dollarkurs
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Die Entwicklung des Dollarkurses


Bis in die 1970er Jahre war alles ganz einfach. Der Dollarkurs war festgelegt und schwankte kaum. In den 1950er Jahren bekam man für 4,20 D-Mark einen Dollar, in den 1960er Jahren kostete er dann nur noch rund vier Mark. 1970 wurde die US-Währung dann zunächst deutlich abgewertet und 1971 der Handel schließlich ganz frei gegeben.

Denn der feste Dollarkurs war zwar für Reisende praktisch, brachte aber in der Praxis eine ganze Reihe von Problemen mit sich. So exportierte Deutschland weitaus mehr Waren in die USA als umgekehrt. Weil die deutschen Unternehmen ihre Produkte in Dollar bezahlt bekamen, ihre Arbeiter aber in D-Mark entlohnten, mussten sie Dollar in D-Mark umtauschen. Doch zu dem festgelegten Kurs wollten nicht genug Menschen D-Mark in Dollar wechseln. Daher musste die Bundesbank durch Dollarkäufe die US-Währung stützen. Einen großen Teil davon investierte sie in Gold. Bis heute ist sie daher einer der größten Goldbesitzer der Welt. Seit dem Ende der festen Wechselkurse 1971 schwankt der Dollarkurs ständig. Bis 1980 fiel der Kurs auf rund 1,82 D-Mark, in den folgenden fünf Jahren stieg er dann wieder auf rund drei Mark. Seitdem ging es mit dem Dollarkurs vor allem bergab. 1995 erreichte er seinen Tiefstand, für ein Dollar bekam man nur noch 1,43 Mark, rund ein Drittel dessen, was die US-Währung in den 1950er Jahren wert gewesen war. Seitdem ging es mit dem Dollar wieder bergauf, zumindest zunächst. 1998, im letzte Jahr vor der Einführung des Euro, war der Greenback immerhin wieder 1,76 D-Mark wert.

Nach der Einführung des Euro als Buchgeld im Jahr 1999 stieg der Dollarkurs weiter. Viele Anleger vertrauten der neuen Währung nicht. Im ersten Euro-Jahr war der Dollar noch weniger wert als der Euro, nämlich nur 0,94 Euro-Cent. Doch schon bald durchbrach der Dollar die Ein-Euro-Grenze. Am 26. Oktober 2000 erreichte er seinen Höchststand bei 1,21 Euro. Dann ging es acht Jahre lang fast nur bergab. Den Tiefststand erreichte die US-Währung am 15. Juli 2008 mit 63 Euro-Cent. Seitdem ging es mal rauf und mal runter, ohne dass ein neuer Höchst- oder Tiefststand erreicht werden konnte.
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