Waehrungsrechneronline.com



Navigation
Währungsrechner online
Der Dollarkurs
Was ist Devisenhandel?
Was ist ein Devisenmarkt?


100% kostenlos
Datenschutz
Aktuelle Daten

Was ist ein Devisenmarkt?


Am Devisenmarkt werden alle Währungen der Welt gehandelt. Der Handel findet dabei sowohl zwischen den Währungspaaren statt, wie Euro gegen den US-Dollar, als auch über Zertifikate, die den Kurs einer Währung gegen eine andere abbilden. Mit etwa drei bis vier Billionen US-Dollar täglich ist der Devisen- oder Forexmarkt der größte und liquideste Markt der Welt.

Wechselkursfestlegungen
Mit dem Bretton-Woods-Abkommen von 1944 wurden international zwischen bestimmten Währungen feste Wechselkurse festgelegt, die nur innerhalb bestimmter Grenzen gegeneinander schwanken konnten. Wenn durch das Markgeschehen diese Grenzen überschritten wurden, waren die Zentralbanken verpflichtet, zu intervenieren, indem sie Währungsreserven zum Kauf freigaben oder Währungen ankauften. Ende der 1960er Jahre wurde dieses System gelockert. Dadurch erhöhten sich die Schwankungen am Devisenmarkt zugunsten einer faireren Bewertung des Austauschs von Waren und Dienstleistungen im internationalen Verkehr. In Krisenzeiten, die einzelne Staaten oder Regionen betrafen, zeigte sich jedoch die Empfindlichkeit freigegebener Währungen, so in der 1982er Krise, als Mexiko seinen Devisenmarkt schloss und die lateinamerikanische Schuldenkrise auslöste, sowie der Krisen Ende der 1990er Jahre. Es hat sich damit gezeigt, dass Devisenmärkte ohne staatspolitische Intervention sehr krisenanfällig sein können. Daher intervenieren Zentralbanken immer wieder und beeinflussen dadurch die Wechselkurse von Devisen. Dennoch werden die Kurse hauptsächlich durch den Handel der Marktteilnehmer gebildet. Heutige Devisenmärkte können daher auch sehr unerwarteten Schwankungen unterworfen sein.

Trendbestimmung auf dem Devisenmarkt
Die Wechselkurse zwischen Devisen ändern sich durch das Marktgeschehen in jeder Sekunde. Bestimmt wird dies durch den täglichen Handel, der den Gesetzen von Angebot und Nachfrage folgt, sowie durch längerfristige wirtschaftliche Entwicklungen. Die Kurse der Devisenpaare gegeneinander verlaufen dabei in Trends. Händler versuchen, diese Trends zu bestimmen und entsprechend daraus Gewinn zu ziehen. Um längerfristige Trends zu erkennen, können die entsprechenden Wirtschaftsdaten zugrunde gelegt werden, das bedeutet, Staaten und Wirtschaftsregionen mit starker Wirtschaft verfügen in der Regel auch über starke Währungen. Die Devisen zwischen Wirtschaftsräumen mit ähnlich starker und stabiler Wirtschaft wie etwa dem Euro- und dem Dollarraum sind in ihrer Tendenz schwer zu bestimmen, obwohl auch diese Währungspaare starken Schwankungen unterliegen können. Gehandelt werden Devisen rund um die Uhr. Die meist gehandelten und deshalb liquidesten Währungen sind der US-Dollar, der Euro, der Japanische Yen, das Britische Pfund und der Schweizer Franken. Für Händler, die aus Kursschwankungen Gewinn ziehen, sind oft Nebenwerte ebenso interessant. Die Trends am Devisenmarkt sind seit einem knappen Jahr von großen Seitwärtsbewegungen geprägt. Aufgrund der ähnlichen Wirtschaftsentwicklung der großen Nationen könnte sich diese Tendenz fortsetzen.
Impressum