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Was ist Devisenhandel?


Devisenhandel oder auch Forex-Trading ist der Handel mit Währungen. Es wird dabei eine Währung gegen eine andere Währung zu einem bestimmten Tauschverhältnis gewechselt. Der Anleger spekuliert dabei auf die Veränderung des Tauschverhältnisses, das sich in den jeweiligen Wechselkursen ausdrückt. Am Handel sind also immer zwei Währungen beteiligt. Im Gegensatz zum Aktienhandel kann der Anleger eine Währung kaufen, aber auch verkaufen. Er kann auf fallende, aber auch auf steigende Kurse setzen. Der Devisenmarkt ist rund um die Uhr zugänglich und ist lediglich am Wochenende geschlossen. Der Handel mit Devisen erfolgt in den großen Finanzzentren der Welt, an erster Stelle in London, New York, Tokio und Frankfurt.

Zwei Währungen, beispielsweise der US-Dollar und der Euro, haben ein bestimmtes Wertverhältnis zueinander. Es unterliegt ständigen Schwankungen. Die eine Währung ist die Bezugswährung mit dem Wert Eins, die andere ist die Basiswährung und wird je nach ihrem Wert ins Verhältnis gesetzt. Man spricht auch von einem Währungspaar. Der Wert von Währungen ist von Angebot und Nachfrage abhängig. Wird die eine Währung verstärkt nachgefragt, steigt ihr Wert im jeweiligen Währungspaar. Übersteigt das Angebot die Nachfrage, sinkt der Wert. Die Quotierung 1,3890 im Währungspaar EUR/USDbedeutet, dass ein Käufer 1,3890 US-Dollar bezahlen muss, wenn er einen Euro kaufen möchte. Genauso verhält es sich im Währungspaar USD/CHF. Der Kurs von 1,1222 besagt, dass 1,1222 Schweizer Franken gezahlt werden müssen, um einen US-Dollar zu kaufen. Der erste Wert ist die Basiswährung, der zweite Wert ist die Bezugswährung.

Der US-Dollar ist am Gesamtumsatz der einzelnen Devisen mit 90 % beteiligt, danach folgt der Euro mit 40 % und der japanische Yen mit 24 %, sowie das britische Pfund mit 15 %. Das umsatzstärkste Währungspaar stellt der EUR/USD mit 30 % am Gesamtumsatz. Für den Devisenhandel gibt es keine zentrale Stelle wie die Deutsche Börse in Frankfurt für den Aktienhandel. Der Devisenhandel besteht vielmehr aus einem lockeren Netzwerk aus Banken und Brokern, die untereinander vernetzt sind. Wer sich als Anleger beteiligen möchte, benötigt ein Handelskonto bei einem Forex-Anbieter und kann über eine von diesem angebotene Handelsplattform im Internet direkt handeln. Die meisten Forex-Broker verlangen eine Mindestsumme als Startkapital. Die Beträge liegen zwischen 100 und 4.000 Euro. Wer langfristig bestehen möchte, sollte sich in die Theorie des Devisenhandels zumindest in den Grundzügen einarbeiten und die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse in der Tagespolitik verfolgen. Diese bestimmen maßgeblich die Wechselkurse der Währungen und können auch auf den Handelsplattformen der Forex-Anbieter aktuell mit verfolgt werden.
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